September 12, 2009

Sarah

Sarah C. K. P. ist einer der beiden Menschen, denen ich am meisten zu verdanken habe. Ihr verdanke ich meine gute Laune, die Zuversicht, mein Dauergrinsen und Gut-drauf-sein und noch viel mehr. Das alles hatte ich nicht, bevor ich sie kennenlernte.

Alles fing an auf einer Party in einem Nachbarort. Eine Freundin hatte mich eingeladen und es waren ca… hm.. 50 Leute anwesend. Als ich (zusammen mit einer Freundin) ankam war alles schon in vollem Gange und bis auf die Gastgeberin kannte ich niemanden. Aber direkt als ich durch den Garten auf die Veranda kam wurden zwei Plätze in der Hollywoodschaukel frei. Also haben ich und meine Begleitung uns hineingesetzt und ich hab mit den beiden Leuten im Stuhl rechts von mir und mir gegenüber einfach zu quatschen angefangen.Die Person mir gegenüber war Sarah. Ein hübsches blondes Mädchen, etwas jünger als ich und mit einer wahnsinnig guten Ausstrahlung. Ein gewinnendes Lächeln und ein freundliches Wesen; man findet sie vom ersten Augenblick an sympathisch.

 SarahIm Verlauf der Party und des abends lernten wir uns näher kennen, quatschten, lachten viel, schauten witzige Sachen am Computer an und sprachen auch über weitere Themen, die normal nicht auf einer Party an der Tagesordnung sind und ehe wir uns versahen waren wir zu viert (die Besetzung vom Anfang) in der Küche und unterhielten uns da mit allerhand Leuten.

Nach und nach bei den Gesprächen gingen immer mehr Leute schlafen und schlossen die Türen zur Küche, so dass am Schluß bloß noch wir vier wach waren – und nichts zum draufliegen hatten. Aber Sarah, entschlossen wie sie nun einmal ist, holte von draußen Sitzunterlagen, mit denen wir es uns auf dem Boden bequem machten. Es folgte eine angenehme Massage-Session bei der man richtig entspannen konnte. Eventually we all went to bed.

Am nächsten morgen waren wir alle immer noch gut drauf und die Gäste verließen nach und nach das Haus. Sarah musste zum Bahnhof und ich bot mich an, sie hinzufahren. (Ja, ich wollte noch mehr Zeit mit ihr verbringen)

Wir machten einen kurzen Abstecher zu mir nach Hause, weil wir auf dem Weg zum Bahnhof durch meinen Ort mussten. Zumindest war das damals die kürzeste Route die ich kannte. Dort unterhielten wir uns noch etwas über Musik bis ich sie zum Bahnhof fahren musste. Sie ging aber nicht, ohne mich noch zum W.A.T. nach Würzburg einzuladen (und meine weibliche Begleitung, die aber nicht mitkam).

Bereits gut aufgeladen von dem Wochenende rief mich Sarah am Folgetag an, um mir mitzuteilen, dass das Wat schon am darauffolgenden Wochenende sei. Was nur als kurze Info gedacht war, dehnte sich zu einem einstündigen Telefongespräch aus. Wie ich danach erfuhr hatten wir auch im genau richtigen Moment Schluß gemacht, weil kurz danach ihre Mutter nach Hause kam und wir die Zeit also exakt abgepaßt hatten.

Wir verabredeten, dass ich einen Tag früher, also bereits am Freitag zu ihr nach Würzburg käme. So fuhr ich dann bereits Freitag zu ihr hoch, fand sogar (Navi gab es damals noch nicht) auf Anhieb zu ihrem Haus (tolles Design!) und lernte ihre Familie kennen. Und ich muss sagen: sie hat eine tolle Mutter und tolle (jüngere) Geschwister.

Wir holten ihren Bruder, der zu dem Zeitpunkt als ich ankam gerade beim Fußballtraining war, mit dem Auto ab. Eine lustige Szene: als ich und Sarah ihn abholten, fragte ein anderes Kind, ob wir seine Eltern wären.

Wir verbrachten den Freitag zusammen mit ihrer Familie in ihrem (wie ich finde) tollen Haus und spielten, lachten, hatten Spaß. Vor allem aber hatten Sarah und ich viel zu reden; ihr Zimmer war direkt im Eingangsbereich, eigentlich ein Gästezimmer und mit eigener Dusche und WC ausgestattet (ich hab 50 Euro unter ihrem Bett gefunden – und ihr natürlich gegeben) und ihre Geschwister versuchten ständig, ins Zimmer zu kommen. Herrliche Zeit.

Abends gingen wir zusammen ins Kino mit Merlin (der heißt wirklich so), Christiane, Conny und Sylvie. 4 Mädels, zwei Kerle und er war mit seiner Freundin da. ^^ Im Kino saß ich neben Sylvie, wie sich herausstellte, kannten wir zwei uns sogar schon länger. Zufälle gibt’s im Leben. Nach dem Film gingen wir noch zum McDonalds in der Innenstadt (der heute ein KFC ist) und unterhielten uns gut. D.h. ich mich mit Merlin und die Mädels sich untereinander. Hier lernte ich bereits einige kennen, die ich am nächsten Tag noch richtig kennenlernen sollte.

Es passierte noch viel mehr an diesem Tag/abend und es war sehr lustig und hätte ewig so weitergehen können. Aber irgendwann sind Sarah und ich dann doch schlafen gegangen und am nächsten morgen wollten wir ewig nicht aus dem Bett raus – Sarahs Mutter hatte uns schon ‘verwarnt’. Der Vormittag, bis wir losfuhren um die anderen abzuholen, gestaltete sich mit Gesprächen und Schachspielen gegen Sarahs kleinen Bruder. In dem Augenblick als sie sagte, wir müssten endlich los meinte ich noch “Ja, warte, noch einen Zug. äääh… Schachmatt.” Aufgestanden und los.

Wir fuhren zum Bahnhof, Treffpunkt wie immer am Stein. Ich packte Sylvie und Marina mit ein und in Fahrgemeinschaften ging es dann nach Marktheidenfeld, wo das (9te) Wat bei Floh stattfinden sollte. Dort lernte ich auch den Rest der Gang kennen: Patrick, Anja, Boris, Martin, Ingrun und wer mir noch so grade nicht einfällt. (sorry!)

Das Wat geht immer über Nacht und wir schauten Filme und Serien, spielten Spiele, haben Enten geköpft (Sarah), uns mit Kondenswasser das Hemd versaut (Sarah), über Zeug und die Bundeswehr gequatscht (ich und Floh), neue Leute kennengelernt, uns gut unterhalten, riesig Spaß und einfach nur die beste Zeit gehabt. Es war echt toll!

Am Sonntag wieder ‘nach Hause’ (zu Sarah) gefahren wollte ich ursprünglich noch einen Bekannten aus der Umgebung besuchen. Der lag allerdings mit Kreuzschmerzen im Krankenhaus und so… blieb ich noch einen Tag länger. Ich schuldete Sarah noch eine ausgedehnte Rückenmassage, die ich ihr an dem Abend geben konnte. Es war wunderschön, sich mit ihr zu unterhalten, die Zeit zu verbringen und einfach nur die Nähe zu genießen. Wir sind am ersten Tag nicht vor Sonnenaufgang in die Weinberge gelaufen, um den Sonnenaufgang zu bewundern und auch am Montagmorgen nicht. Stattdessen genossen wir die wundervolle Zeit zu zweit.

Um das richtig zu verstehen: es ist nichts zwischen uns passiert, was man nach all dem Gelesenen bisher vermuten könnte! Es war vielmehr so, dass durch ihre Art, ihre ständige gute Laune, diese unglaubliche Fröhlichkeit, die sie ausstrahlte, durch ihre positive Einstellung, das ständige lebensfrohe überschwengliche Lächeln und diese gefühlte Art der Zuneigung und Liebe, die sie für so vieles zu haben schien und sich auf mich übertrug bei mir ein Licht angeknipst wurde. Ein spezielles Licht. Ein Licht, das bis heute nicht mehr ausgegangen ist. Ein Licht, das mir meine gute Laune und Fröhlichkeit gab, mich an das Gute im Menschen glauben lässt, mich die anderen Menschen annehmen lässt, so wie sie sind und ein Licht, dass Liebe und Güte ausstrahlt.

Ich verdanke es Sarah allein, dass ich noch heute jeden Tag mit einem Lächeln aufstehe, in glücklicher Erinnerung schwelge, wenn ich an diese 4 gemeinsamen Tage zurückdenke und meinen Mitmenschen helfe, mehr aus ihrem Leben zu machen. Dank Sarah konnte ich mehr aus meinem Leben machen – sie hat an mich geglaubt und mir Kraft, Energie und Liebe geschenkt. (nicht diese Liebe, sondern Liebe eben) Nur durch sie habe ich soviel mitgenommen, soviel bekommen, was ich heute weitergeben kann und was mein Leben noch heute beeinflusst.

Ja, sie ist wahrlich einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich verdanke ihr viel. Sehr viel. Ich bin ihr unendlich dankbar. Sie hat mir meine Energie, meine (Lebens)Freude, meine innere Kraft und positive Einstellung geschenkt. Ich bin dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte. Sie ist etwas besonderes und ich kann wahrscheinlich nie ausgleichen, was sie für mich getan hat.

Ich danke dir Sarah für diese fantastische Zeit. Ich wünsche dir nur das Beste im Leben und jedem anderen Menschen, dass er so jemanden wie dir begegnet.

Speicher das als Lesezeichen:
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ping.fm
  • Twitter
  • Print

Comments are closed.