Liebe findet ihren natürlichsten Ausdruck im Geben.
Ein liebender Mensch gibt.
Es ist das natürlichste der Welt zu lieben und das
natürlichste des Menschen an sich. Nur der Mann hat
ein anerzogenes Problem mit dem freien Ausdruck der
Liebe: es auch sagen zu können.
Eltern zeigen ihre Liebe nicht immer durch Worte,
sondern in dem, was sie für einen tun: das sie dich
unterstützen, dass sie dir Geld geben, wenn du es
brauchst, dass sie dir ein Dach geben, wenn du es
am nötigsten hast, dass sie für dich da sind.
Vor allen Dingen Väter geben uns materielle Dinge.
Unsere Mütter geben uns spirituellen Geleit.
Während uns unsere Mütter die Worte geben, die wir
hören möchten und die wir brauchen geben uns Väter
oft Geld. Sie lieben uns nicht weniger als unsere
Mütter; sie drücken es nur anders aus. Es liegt in
ihrer Natur, für ihre Familie zu sorgen. Das Geben
materieller Dinge ist für sie Ausdruck ihrer Liebe.
Ein Vater wird deine Ideen vielleicht ‘schlecht
machen’. Aber er wird es nicht als schlecht machen
ansehen. Sondern vielmehr will er dich davor bewahren,
Fehler zu machen, die er sieht oder selbst schon
gemacht hat. Wenn du ihn fragst wird er dir sicher
sagen, dass er dich unterstützt und nur die Risiken
aufzeigen will. So, wie er selbst sie wahrnehmen
würde oder wie ein Freund ihn darauf hinweisen würde.
Geben ist der natürlichste Ausdruck von Liebe.
Jeder der schon einmal verliebt war, weiß, wie gern
und wie viel er dem geliebten Menschen geben möchte.
Wir teilen unsere größten Schätze, nur um die Freude
und das Leuchten in den Augen unserer Geliebten zu
sehen. Jeder Mensch gibt denen, um die er sich kümmert.
Jeder Mensch gibt, wenn er kann.
Und darum ist es mit ein Grund, sich in diesem Leben
zu seiner Vollkommenheit zu entwickeln, um geben zu
können. Denn nichts verleiht uns mehr Befriedigung,
mehr Dankbarkeit, als anderen geben zu können.
In diesem Leben ist es unsere Aufgabe, zu unserer
Vollkommenheit zu wachsen. Wir haben ‘in diesem Leben’
nur diese eine Chance, dieses eine Leben. Wir werden
wiedergeboren, mit mehr Fähigkeiten und mehr Wissen
als im Leben zuvor. Je nachdem, was wir im letzten
Leben gelernt haben. Wir sind unser eigener Richter
im Tode und unser schlimmster dazu. Denn wir wissen
alles über uns. Kein strafender Gott, wir strafen uns
selbst. Und vielleicht hast du in deinem jetzigen
Leben ein Handicap, dass du dir selbst auferlegt
hast an der Schwelle zu diesem Leben. Um gutzumachen,
was du in deinem letzten Leben bereust.
(solche Dinge können in einer Hypnosesitzung aufgelöst
werden und ein freies neues Leben ermöglichen)
Wir erinnern uns nicht an unser/e letztes/n Leben.
Es ist nicht vorgesehen. Aber wir haben, mehr oder
weniger, Zugang zu unserem früheren Wissen.
Es ist wichtig, dieses Leben zu nutzen und mehr daraus
zu machen, sich zu seiner Vollkommenheit zu entwickeln.
Ja, im nächsten Leben fangen wir wieder bei Null an -
doch da wir keine Erinnerung an früher haben, glauben
wir, nur dieses eine Leben zu besitzen. Wir fragen uns
nach dem Sinn und was uns dieses Leben geben soll oder
welches unser Beitrag sein soll.
Entwickle dich zu deinen Höhen, mach alles, was du nur
machen kannst. Werde der Beste! In allen Bereichen, die
wichtig sind. Lebe dieses Leben voll und ganz aus.
Und gib. Gib den anderen. Denen, die noch nicht den Weg
gefunden haben und nach einer Führung suchen oder die
deine Hilfe am nötigsten brauchen.
Gib von dem, was du hast. Sei gütig. Sei dankbar. Sei
froh, dieses Leben zu haben. Du musst das beste aus
diesem Leben machen. Wenn du dich verfrüht selbst um
dieses Leben bringst, wirst du es möglicherweise bereuen
in der Zeit nach diesem Leben. Und wenn du wiedergeboren
wirst, muss sich nichts an deiner Situation verändert
haben. Du wirst in einer anderen Situation sein und
nachdem du dich nicht an das ‘vorher’ erinnerst, wirst
du ein ‘besseres’ Leben haben und neu anfangen können.
Aber zwei Dinge sind wichtig:
1. du brauchst erst viele Jahre, mindestens 14 oder 16,
um in ein Alter zu kommen, dass du etwas bewegen kannst,
dass du die nötige Reife entwickelst und Möglichkeiten
hast, etwas aus deinem Leben zu machen. Darum ist es
keine Lösung, aus diesem Leben zu scheiden, weil das
nächste andere Möglichkeiten bietet. Du bist in den
ersten Jahren noch nicht bereit, tun zu können, was du
bereits JETZT mit deinem jetzigen Leben anfangen kannst.
2. die Menschen, die dich verlieren werden, werden sich
fragen, was nur los war. Es werden Menschen traurig sein.
Du bedeutest anderen Menschen etwas. Du bist ihnen wichtig
und wertvoll. Sie zeigen es viel zu selten. Aber doch nur,
weil sie selbst nicht vollkommen sind, schüchtern, von
Zweifeln und Ängsten geplagt. Arbeitet zusammen und helft
einander. Sicher wird man auch enttäuscht werden von
Menschen, die einem nahe stehen. Doch Vertrauen gehört
dazu. Auch wenn es enttäuscht wird. Es ist ein Prozeß.
Du konntest sicher auch nicht immer die Erwartungen von
anderen erfüllen. Aber es war doch keine Absicht von dir,
anderen zu schaden. Und deine Freunde tun es auch nicht
anders. Sie wollen dir nicht weh tun. Sie wissen es nur
nicht besser. Auch nicht, wenn du es ihnen sagst. Sie
können nicht aus ihrer Haut, so wenig, wie du es kannst.
Aber alle werden sich verändern. Und wenn du nur daran
glaubst und etwas aus deinem Leben zu machen bereit bist,
wird sich alles zum Guten entwickeln.
Denn du allein hast es in der Hand, was aus deinem
Leben werden soll. Und wer an das Gute glaubt, wird
nicht enttäuscht. Vertrau auf die Möglichkeiten und sei
dankbar für dieses Leben, das dir geschenkt wurde, die
Menschen, die du triffst und vor allem für die, die
du FREUNDE nennen darfst. Sie lieben dich. Ich weiß es.
Nun geh hinaus in die Welt, die allein deine Welt ist
und bewege etwas, was nur du kannst. Du wirst deinen
Weg finden. Ich bin sicher. Und frag nicht nach dem
Morgen. Du lebst JETZT. Jetzt lebe.




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